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Nachricht |
martinschmiddi
schreibt gerne mal

Name: Martin Schmidt
Dabei seit: 27.05.2008
Beiträge: 57
Arten: Testudo hermanni boettgeri

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Verfasst am:
18.07.2008, 12:11 Vergrößerung des Freigeheges |
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Hallo zusammen.
Ich halte zwei Testudo hermanni boettgeri in einem Freilgehege auf einer nach Süden ausgerichteten Dachterasse.
Das Gehege ist abgegrenzt und ca. 6 m² groß. Hier sind alle Dinge berücksichtigt, um den Tieren eine naturnah Umgebung zu gewährleisten. (Einziger Nachteil: Die Größe)
Die Dachterasse ist allerdings ca. 30 m² groß und mit Holzboden bedeckt, viele Kübelpflanzen usw.. Kurz gesagt: Die übrige Terasse ist nicht Schildkröten-naturnah eingerichtet, aber auch nicht gefährlich für die Tiere. (Keine Giftpflanzen, keine Möglichkeit runter zu fallen etc.)
Wäre es nach eurer Meinung richtig das Gehege zu öffnen und die beiden Schildkröten auf die gesamte Terassenfläche zu lassen, oder ist es nicht vertretbar, wenn diese Fläche nicht naturnah eingerichtet ist?
Ihr merkt, es geht hier um eine Kompromisslösung: Größere Fläche vs. natürliche Gestaltung. Das eigentliche Freigehege wäre natürlich weiterhin für die Tiere zugänglich.
Ich freu mich auf eure Anregungen,
Freundliche Grüße,
Martin
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Marcel
nicht wegzudenken


Name: Rückborn
Alter: 20
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 726
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
18.07.2008, 12:44 (Kein Titel) |
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Hallo,
wäre super wenn du ein Foto für uns hättest damit man sich das besser vorstellen kann.
Ich Persönlich finde es mit dem Holzboden nicht so gut.
_________________
Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
diese so zu erhalten,
wie sie auch in der Natur vorkommen.
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Simone
schreibt gerne mal

Alter: 41
Dabei seit: 15.05.2008
Beiträge: 83
Arten: Thh,Tm
Wohnort: NRW

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Verfasst am:
18.07.2008, 13:07 (Kein Titel) |
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Hallo Martin,
vieleicht kannst du das Gehege erweitern und auf den Holzboden ein Flies verlegen damit das Wasser gut ablaufen kann.
Und darauf nicht zu feinen Kies verteilen.
Dann noch mit Verstecken und Pflanzen (in Töpfen) ausstatten.
LG
Simone
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Kröte
Forenlegende


Name: kroete
Dabei seit: 22.06.2006
Beiträge: 2537

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Verfasst am:
18.07.2008, 13:48 (Kein Titel) |
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Hallo Martin,
könntest Du das jetzt schon vorhandene Freigehege nicht durch ein Stück der Dachterrasse erweitern?
Vielleicht dieses Stück mit Erde, Kalksplitt befüllen, mit Pflanzenkübeln abstellen, Dachbegrünung o. Terrassenbegrünung vornehmen.
Gruß Kröte
_________________ Lesen gefährdet die Dummheit
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Marcel
nicht wegzudenken


Name: Rückborn
Alter: 20
Dabei seit: 07.10.2007
Beiträge: 726
Arten: Testudo hermanni boettgeri (Griechische Landschildkröte)
Wohnort: Lehrte

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Verfasst am:
18.07.2008, 16:21 (Kein Titel) |
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Hallo,
ich glaube das Problem mit der Erweiterung ist das er die Terrasse so nutzen wollte wie bisher nur das die Tiere da herumlaufen können (wenn z.B. keiner da ist oder niemand die Tiere stört?)
Oder sehe ich das falsch?
_________________
Mit freundlichen Grüßen
Marcel
Das oberste Ziel bei der Vermehrung von Wildtieren ist,
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wie sie auch in der Natur vorkommen.
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gunda
Moderation


Name: Gunda
Alter: 51
Dabei seit: 20.06.2006
Beiträge: 1065
Arten: Thb
Wohnort: bei Hannover

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Verfasst am:
18.07.2008, 19:23 (Kein Titel) |
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Hallo,
ein blanker Holzboden ist für die Schildkröten weniger interessant als ein strukturiertes Gehege. Die Frage ist, ob sie die entstehende Fläche überhaupt nutzen und nicht weiterhin am Rand herumlaufen, da sie sich sicherer fühlen, wenn sie in Deckung gehen können. Gegen Holz als Material spricht aus Schildkrötensicht eigentlich nichts, sofern es unbehandelt ist. Aus menschlicher Sicht ist da noch das hygienische Problem: Eingezogener Schildkrötenkot und -Urin lassen die schönen Holzdielen bald unansehnlich aussehen.
Wie groß sind die Schildkröten denn? Es müsste natürlich sicher gestellt sein, dass keiner drauf tritt.
Also abwägen und evtl. ausprobieren...
Grüße,
Gunda
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martinschmiddi
schreibt gerne mal

Name: Martin Schmidt
Dabei seit: 27.05.2008
Beiträge: 57
Arten: Testudo hermanni boettgeri

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Verfasst am:
18.07.2008, 21:51 (Kein Titel) |
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Hallo zusammen.
Erst mal vielen Dank für die Rückmeldungen. Also Marcel hat in seiner zweiten Antwort die Situation richtig zusammen gefasst.
Der Holzboden ist nicht behandelt und auch nicht empfindlich gegenüber etwaigen Verschmutzungen. Ich denke, wie bereits geschrieben, auch, dass die Terasse mit Holzboden den Tieren keinen naturähnlichen Raum bietet. Die Tiere zeigen übrigens auch keine auffälligen Verhaltensweisen, wie Ausbruchsversuche oder monotones Begehen der Umfriedung. Es ist nur so eine Idee von mir und würde lediglich um ein bißchen mehr Bewegungsfreiheit gehen. Ich denke, ich werde es einfach mal ausprobieren und bin gespannt, ob und wie die Tiere dieses Angebot nutzen werden. Die "große" ist 12 Jahre alt, also groß genug um nicht mehr von Rabenkrähen oder anderen Prädatoren gefährdet zu sein. Die Kleine ist erst 2 Jahre alt und dürfte nur unter Aufsicht das eigentliche, mit einem Netz überspannte Gehege verlassen, da sie sonst eventuell gefährdet wäre. Hier werde ich wohl ohnehin noch ein wenig tüfteln müssen.
Liebe Grüße,
Martin
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